Seit heute meldet die Startseite von LinkedIn eine Nutzeranzahl von 11 Millionen. Erst am 11. April war die 10 Millionen-Marke geknackt worden. Somit hat es nur 52 Tage gedauert um 1 Million zusätzliche Nutzer zu bewegen, sich bei LinkedIn zu registrieren. Das entsprechen etwa 19231 am Tag bzw. 134615 neue pro Woche. Eine offizielle Pressemitteilung zu den gestiegenen Nutzerzahlen steht allerdings noch aus.
Nach eigenen Zahlen aus dem Mai hat LinkedIn in Europa etwa 3,5 Millionen Mitglieder. Genaue Zahlen für Deutschland werden nicht genannt. Die bereits für März angekündigte deutsche Benutzeroberfläche lässt leider noch immer auf sich warten.
Franz Enzenhofer hatte sich die Frage nach dem Abmeldebutton von XING gestellt und weil er diesen nicht hat finden konnte, hat er in seinem Blog darüber berichtet. Nach einem Hinweis eines seiner Leser hat er zwar einen Abmeldebutton nicht gefunden (weil es einen solchen auf XING nicht gibt), aber den Weg dazu.
Die XING Mitgliedschaft beenden bzw. den XING Account löschen, funktioniert nur über die XING-Hilfe, sinnigerweise unter "Funktionen von XING". Nur dort findet sich der Link zur Abmeldung.
Enzenhofer hat dann etwas nachgeholfen und selbst einen inoffiziellen XING-Abmelde-Button erstellt und bietet die Möglichkeit an, auf diesen zu verlinken:
Mit der Abmeldung verliert man alle eingetragenen Daten in seinem Profil, seine Kontakte, seine privaten Nachrichten und eventuelle Gruppenmitgliedschaften werden gelöscht. Bestehen bleiben aber Einträge in Foren, der Autor des Artikels (Vor- und Zuname) werden weiterhin angezeigt, das Profil ist allerdings nicht mehr aufrufbar. Eventuelle Restspuren seiner Registrierung bleiben allerdings bestehen.
Stellt sich die Frage, warum man seinen Account löschen sollte / wollte. Ein nicht geflegtes Profil ist sowohl für einen selbst als auch für die anderen XING-Mitglieder wohl nicht von Vorteil. Sicher gibt es für den ein oder anderen auch persönliche Gründe oder vielleicht möchte man mehr für den persönlichen Datenschutz tun. Eventuell hilft hier ein Blick in die Einstellung zur Privatsphäre auf XING. Dort kann man z.B. einstellen, ob das eigene Profil auch für Nicht-Mitglieder sichtbar sein darf oder ob es in Suchmaschinen gelistet sein darf. Man kann dort einstellen, ob seine Kontakte für andere sichtbar sind oder wer einem Nachrichten schicken darf.
Jeder sollte sich zudem genau überlegen, ob er seinen Account wirklich löschen will, ein einmal gelöschter Account ist nicht wieder aktivierbar.
Sollte man aktuell XING Premium Mitglied sein, muß man zunächst seine XING Premium Mitgliedschaft kündigen. XING selbst bittet bei Kündigung einer Premiummitgliedschaft um eine Mail an den XING-Support. Mit der Kündigung der Premium Mitgliedschaft verliert man nach Ablauf der bereits bezahlten Zeit den Zugriff auf die Premium-Features von XING.
Kündigt man seine Premium-Mitgliedschaft, bekommt man noch eine Mail von XING in der die Kündigung bestätigt wird und man Bedauern erklärt. Auf die endgültige Kündigung schweigt XING leider etwas beleidigt...
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Das neue offizielle Buch zum Onlinenetzwerk XING ist erschienen. XING - Das Buch. Netzwerken leicht gemacht von Stephan Lamprecht ist bereits die zweite Auflage, seit der ersten überarbeitet und erweitert. Die erste Auflage aus dem letzten Jahr hieß logischerweise noch openBC - Das Buch. Netzwerken leicht gemacht und war rund 25 Seiten weniger stark. Beide Bücher in Zusammenarbeit des Autors mit XING erstellt und sind im Heise-Verlag erschienen.
Im Buch werden Tipps und Hinweise zum Networking auf XING gegeben. So werden wichtige Funktionen vorgestellt, die bessere Gestaltung der eigenen Profilseite erklärt und der Weg zur optimalen Selbstdarstellung beschrieben. Darüberhinaus werden einige Mitglieder der Plattform interviewt, die ihre persönlichen XING-Erfolgsfaktoren darlegen.
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Sven Rimbach berichtet in seinem Guerilla Projektmanagement - subversive IT Projekte und Zeug - Blog von einem möglichen Datenschutzproblem bei XING.
In Google-Suchergebnissen findet er Einträge seines XING-Profils mit lesbarer Adresse. Dieses sollte, anders als PLZ und Ort, nur für eingeloggte User, denen dieses auch explizit freigegeben worden ist, sichtbar sein.
Wenn man bei Google nach Ergebnissen von der XING-Seite sucht, die auch bestimmte Suchwörter beinhalten (ursprünglicher Text editiert, siehe unten) , findet man neben Foreneinträgen mit z.B. Wegbeschreibungen, einige Tausend Profile von Mitgliedern mit sichtbaren Adressdaten. Was bei der Sichtung der gefundenen Profile auffällt ist, dass die allermeisten Premium-Mitglied bei XING sind. Sobald man das Profil aufruft sind die Adressdaten nicht mehr sichtbar, funktioniert also nur in der Google-Ansicht der jeweiligen Suchergebnisse.
Sven Rimbach hat sich mit dieser Beobachtung bereits an XING gewandt, hat aber bislang keine für Ihn zufriedenstellende Antwort erhalten. Stellt aber richtigerweise fest, dass die geschäftlichen Kontaktdaten in aller Regel auch über die entsprechende Homepage sichtbar sind.
NACHTRAG vom 26.04.07: XING hat gestern auf den Eintrag im Blog von Sven Rimbach reagiert.
Den geschilderte Bug habe es gegeben und sei auch schon länger behoben. Die Suchmaschienenbetreiber seien infomiert, leider dauere es der Suchindex erneuert sei. Man habe diese Information nicht sofort veröffentlicht um zu verhindern, dass Leute geziehlt nach Adressen suchen. Den vollständigen Artikel finden Sie im Guerilla Projektmanagement - subversive IT Projekte und Zeug - Blog.
Ich habe die bislang hinterlegten Such-Links zu Google bzw. die genaue Erklärung dazu, aus dem Beitrag entfernt, um die Möglichkeit der Suche nach fälschlicherweise veröffentlichten Adressen zu erschweren.
Der türkische Business Club "turkbc" ist nun auch in deutscher Sprache verfügbar. Seit etwa 2 Monaten betreibt der Diplom Informatiker Mesut Aktürk das kostenfreie Kontaktnetzwerk bereits in türkischer und englischer Sprache.
Nach eigenen Angaben ist die Plattform kostenfrei und orientiert sich an den Bedürfnissen türkischer Geschäftsleute. So werden beispielsweise auch die Kontakte zweiten und dritten Grades angezeigt.
turkbc tritt damit in direkten Wettbewerb zu XING. Auch dort wird schon länger eine türkische Version angeboten.
Aktürk: "Schon innerhalb von ca. 2 Monaten hat es eine bedeutende Mitgliederzahl erreicht, von den wir nicht mal träumen wagten." Genaue Mitgliederzahlen wurden aber nicht genannt.
Der Netzwerkblog wünscht: Viel Erfolg!
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